First Strike

Zu mir:

  • 41 Jahre alt im Jahr 2018 bei Erstellung dieses Blogs
  • Geboren in Deutschland, Sohn einer stolzen Amerikanerin welche auch zuhause lebt
  • Vater zweier Kinder und Ehemann einer Frau die viel Geduld aufbringt
  • Jack Russel Terrier Mischling als besten Freund
  • Präsident einer „Rockerähnlichen Gruppierung“
  • Sicherheitsfachkraft in einer Führungsposition eines mittelständigen Unternehmens. Klischeehafter Werdegang, vom Soldaten zum Hinterhof Türsteher zur professionellen Fachkraft.
  • Selbstständig mit einer Detektei, zur Bewältigung „spezieller“ Probleme
  • Sammler und User hochwertiger Messer und Werkzeuge

Es gibt gefühlt Millionen solcher Blogs. EDC (Every Day Carry), Outdoor Tools und Messer, Selbstverteidigung und, und, und…..

Das ist richtig. Aber daß hier ist nun mal meiner.

Ich schaue viele YouTube Videos von selbsternannten SV Spezialisten und Outdoorprofis an. Manches kann ich teilen, anderes wieder nicht. Über manches lache ich mich kaputt, anderes bringt mich zum Nachdenken. Eines fällt mir aber immer wieder auf. Die meisten der YouTube Protagonisten befanden sich nie selbst in Situationen in denen es um Leib und Leben ging, gehen zum Picknick mit der Mama und „testen“ ihr 100 € Taschenmesser und empfehlen Werkzeuge die eben gerade im Internet, auf Amazon als das beste angepriesen wird. Andere lesen nette Bücher, schauen sich Bewegungsabläufe ab und machen dann mit dem besten Spezl ein YouTube Video weil sie ja jetzt SV Spezialisten sind. Typen, ähnlich wie mein Sohn (17 Jahre alt), schauen sich den Kram ab und wundern sich im Anschluss darüber das es a) nicht funktioniert, b) sie sich selbst erheblich verletzt haben, c) sie plötzlich vor dem Richter sitzen und wegen Körperverletzung verurteilt werden.

Um es gleich klar zu stellen: Meinem großen ist das so noch nicht passiert. Er ist aktuell noch so schlau und fragt erst mal Papa was da dran ist. Das war am Anfang noch ganz einfach. Mittlerweile ist er in einem Alter in dem er zwar noch hinterfragt, aber am Ende ja doch alles besser weiß. Wie lange ich ihn noch vor Dummheiten bewahren kann ist hier fraglich.

20180825_181918[1]Ich befinde mich in Foren in denen sich ein junger Mann für seine Bushcraft Interessen ein Messer von Bear Grylls gekauft hat. Die Meinungen sind geteilt, Bear Grylls umstritten und der Stahl des Messers Mittelklasse. Aber es ist ein Messer. Es ist robust, man kann es sehr gut ausschleifen, es hat eine orange Farbgebung um es im Dunkeln leichter wieder zu finden und es hat sich am Geldbeutel des jungen Mannes auch nicht all zu sehr bedient. Für ihn aktuell das beste Messer. Anstelle sich mit ihm zu freuen, ihn ran zu führen und ihm Geschmack auf ein anderes Messer zu machen, wenn er erst mal seine Erfahrungen gemacht hat, wird dieser ausgelacht, lächerlich gemacht und die ganzen Stahlspezialisten kommen alle um die Ecke und schreiben ihm alles mies. Dieses Bear Grylls Zeug ist auch nicht unbedingt meine Wahl, aber ich habe es. Ich lese nicht im Netz und bin dann Spezialist sondern ich kaufe es, teste es, halte es in der Hand, nutze es.

DANN kann ich was dazu sagen.DANN kann ich dazu sagen, daß es ein Werkzeug ist und als solches einen guten Dienst macht. Zum Anfang reicht es, wenn die Ansprüche des Besitzers nicht steigen, kann es sogar für immer seine Wahl sein, denn schlapp machen wird das Messer so schnell nicht. ABER, es kostet nicht 300 Euro sondern knapp unter 100 Euro und somit ist es schlecht.

 

 

So ein Mist stößt mir auf.

Halbwahrheiten die sich immer wieder halten, wie z.B. Einhandmesser sind verboten, Messer die länger sind als deine Handfläche sind verboten und Sicherheitspersonal darf Handschellen nur zu Abschreckung tragen stoßen mir auf.

Ich werde vieles im Blog behandeln. Ich werde meine Meinung sagen, Erfahrungen einfließen lassen und meinen Beruf mit meinem Hobby und meiner Freizeit verschmelzen lassen. Ich trage im realen Leben auch mein Hobby im Beruf durch die Gegend, richte mein Hobby auf meinen Beruf mit aus und nutze all dieses auch in meiner Freizeit.

Im Beruf muss ich mich häufig mit Paragraphen auseinander setzen wie z.B. § 127 STPO, 229 BGB, § 32 StGB, § 123 StGB, § 42 a WaffG usw. Ich muss diese verinnerlichen, nach ihnen Handeln und diese an meine Untergebenen weitergeben. Privat sind diese Paragraphen aber auch von Bedeutung. Auch ich gehe ab und an mal in meiner Freizeit in Bars. Irgendwer hat immer ein Problem mit dir. Auch hier muss ich mit Bedacht vorgehen. Von daher haben sich eine ganze Menge Erfahrungen aufgestaut in den letzten 20 Jahren. Diese möchte ich mit denen Teilen die sich dafür interessieren.

Gleichzeitig möchte ich an dieser Stelle aber auch betonen, daß mein Blog keine Rechtsberatung darstellt. Um dies tun zu können, hätte ich mich für eine andere Schule qualifizieren müssen und würde jetzt nicht diesen Blog schreiben sondern meinen Maybach polieren. Aber als ich noch jünger war, meine Mutter mich hat antreiben wollen, hab ich es ja besser gewusst 😉 …..

 

 

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